Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung

Für mehr Akzeptanz

Seit 2018 beschäftigen wir uns bereits intensiv mit der bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung. Über Netzwerke und Kooperationen mit Herstellern, anderen Betreibern und Betriebsführern haben wir maßgeblich zur Etablierung der Branchenstandards beigetragen. Auch in Gremien und Vorträgen bringen wir unsere Expertise ein und referieren rund um BNK, die Projektumsetzung, die Systeme und die Genehmigungspraxis.

Wir haben bereits die BNK-Vorprüfung für rund 2.000 Anlagen durchgeführt, von denen etwa 1.000 Windenergieanlagen BNK-pflichtig sind. Neben den Vorprüfungen umfasst unser Leistungsspektrum auch die Abwicklung der mehrstufigen Genehmigungsverfahren, eine hersteller- und systemunabhängige Beratung sowie die windpark- und standortspezifische Umsetzung.

Kabelprüfungen und Diagnose

Als erster Betriebsführer verfügen wir über einen eigenen Kabelmesswagen. Sämtliche Kabelprüfungen und Diagnosen von der Anlage bis zum Umspannwerk führen wir selbst vor Ort aus und spüren reparaturbedürftige Kabeltrassen, Mantelfehler oder defekte Muffen sofort auf.

Neben der Fehlersuche im laufenden Windparkbetrieb setzen wir unseren Kabelmesswagen vor allem für die DIN-gerechte Erstinbetriebnahme, vor Gewährleistungsende und im Rahmen der Zustandsorientierten Prüfung (ZOP) ein.

Oliver Klausch, Leiter Außendienst

Entsorgung von SF6-Gas

Fachgerecht und nachhaltig

Schwefelhexafluorid, kurz SF6, ist ein ungiftiges, geruchloses und nicht brennbares Gas, das in der Energietechnik häufig zum Einsatz kommt. Als Isoliermedium wird es vor allem in Mittelspannungsschaltanlagen eingesetzt. Was viele jedoch nicht wissen: SF6 ist ein enorm klimaschädliches Treibhausgas: Ein Kilo SF6-Gas entspricht dem ca. 23.000-fachen eines Kilos CO2.

Als Fachbetrieb sind wir zertifiziert, um zum Beispiel beim Repowering oder beim Tausch von Schaltanlagen, das SF6-Gas und die Schaltanlagen selbst fachgerecht zu entsorgen. Neben der zertifizierten Entsorgung der Anlagen übernehmen wir auch die regelmäßige Wartung von Schaltanlagen, kontrollieren den Gas-Stand und machen Austritte mittels eines SF6-Gas-Leckagesuchgeräts ausfindig.

DGUV V3 Prüfung

Auf dem Prüfstand

Elektrische Betriebsstätten, wozu auch Windenergieanlagen, Übergabe- und Trafostationen gehören, müssen mindestens alle vier Jahre gemäß DGUV Vorschrift 3 oder gemäß Gefährdungsanalyse überprüft werden. Bei Nichteinhaltung oder unsachgemäßer Ausführung drohen Windpark-Betreibern Bußgelder oder auch strafrechtliche Konsequenzen.

Als einer der wenigen Betriebsführer übernehmen wir die komplette DGUV V3 Prüfung für Windenergieanlagen mit Niederspannung, Mittelspannung und Blitzschutz – sowohl für Windpark-Betreiber als auch für andere Betriebsführer von Windparks. Durch unser heterogenes Portfolio verfügen wir über viel Erfahrung mit den Anforderungen und der Anlagentechnik sämtlicher Hersteller.

Übergabe- und Trafostationen

Schon gewartet?

Vielen Betreibern ist nicht bewusst, dass auch ihre Übergabe- und Trafostation als elektrische Betriebsstätte mindestens alle vier Jahre gewartet werden muss. Erfolgt diese Wartung nicht, kann das im Schadensfall weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.

Wir kümmern uns um die Wartung Ihrer Übergabe- und Trafostationen. Unser Wartungsteam reinigt und kontrolliert alle Bauteile, führt Funktionsprüfungen durch und misst die Erdungsanlage. Natürlich überprüfen wir auch die Schutzrelais messtechnisch gemäß Schutzprotokoll. Bei Abschluss eines Wartungsvertrages übernehmen wir auch die Anlagenverantwortung Ihrer Übergabe- und Trafostation gemäß VDE 0105-100.

Fundament-Messungen

Schäden im Fundament?

Fundamente von Windenergieanlagen müssen in ihrer mindestens 20-jährigen Betriebszeit hohen Belastungen standhalten. Durch den Wind an den Rotoren wirkt der Turm wie ein langer Hebel auf das Fundament. Über einen Ankerkorb oder ein Einbauteil werden diese Belastungen von der Stahlkonstruktion des Turms ins Fundament geleitet.

Zu den typischen Schadensbildungen gehören Risse, schollenartige Abplatzungen, Auswaschungen, Weichschichtenabtragungen oder Korrosion an Bewehrungen, die entweder im Turmkeller oder außen im Fundament auftreten. Derartige Beschädigungen sind Anzeichen für eine Gefährdung der Standfestigkeit. Werden diese nicht rechtzeitig überprüft, steigen die Sanierungskosten enorm.

Um die Standsicherheit von Windenergieanlagen zu gewährleisten und Schadensbildungen bereits frühzeitig entgegenzuwirken, haben wir ein eigenes Fundamentmesssystem entwickelt.

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