Betriebsführung für Windpark mit PPA

23. September 2019
Der Windpark Plouguin besteht aus 5 Enercon E-66 Anlagen

Der Windpark Plouguin besteht aus 5 Enercon E-66 Anlagen

Seit 1. September 2019 übernimmt die wpd windmanager GmbH & Co. KG das Windpark-Management des Windparks Plouguin in der französischen Bretagne. Für die wiwi consult GmbH & Co. KG kümmert sich der Betriebsführer mit seinem Standort im französischen Arras sowohl um die kaufmännische als auch die technische Betriebsführung der fünf Enercon E-66 Anlagen mit insgesamt 10 MW Gesamtleistung. Besonderheit der Zusammenarbeit: Der Windpark Plouguin hat ein Power Purchase Agreement (PPA) mit einem französischen Energieversorger geschlossen und bekommt seine Vergütung ausschließlich über den Direktvermarkter. „Mit dem PPA gehen natürlich gewisse Verpflichtungen einher“, äußert Thomas Zenk, Partner bei wiwi consult. „Daher waren wir auf der Suche nach einem erfahrenen und zuverlässigen Betriebsführer, der den individuellen Anforderungen zum Beispiel im Bereich der Reaktionszeiten jederzeit nachkommen kann. Mit wpd windmanager haben wir einen solchen Partner gefunden, der darüber hinaus auch noch hervorragend auf dem französischen Markt vernetzt ist.“

Hintergrund des PPA: In Frankreich gibt es eine fixe Einspeisevergütung für die ersten 15 Jahre nach Inbetriebnahme eines Windparks. Für den Windpark Plouguin, der 2004 in Betrieb ging, suchte wiwi consult daher nach alternativen Vergütungsmöglichkeiten. „Ein PPA ist für ältere Windparks eines der interessantesten und zukunftsweisenden Vergütungsmodelle – sowohl national als auch international“, verdeutlicht Nils Brümmer, Geschäftsführer bei wpd windmanager. Bereits vor Abschluss des PPA-Vertrags stand wpd windmanager dem Mainzer Betreiber beratend zur Seite und diskutierte mit wiwi consult wesentliche Inhalte eines solchen Agreements. „Für uns stellte sich dabei schnell heraus, dass wir inhaltlich ähnliche Vorstellungen haben und dass wir die Zusammenarbeit im Rahmen der Betriebsführung weiter ausdehnen wollen“, so Zenk.