Die 5 größten Herausforderungen im Home-Office

24. April 2020

Tag 40 im wpd windmanager Home-Office. Seit dem 16.03. hat der Großteil der KollegInnen die Büros nicht mehr betreten. Mehrere Hundert Arbeitsstunden weilen die windmanager schon im heimischen Exil. Einige können die Rückkehr kaum erwarten. Andere haben sich mit der Arbeit in Jogginghose bereits äußerst gut arrangiert. Zeitnah soll es zurück an den Arbeitsplatz gehen. Peu à peu kommen wir wieder raus aus den eigenen vier Wänden. Raus in die reale Welt.

Sicher ist in jedem Fall: Die rund 6 Wochen Heimarbeit haben ihre Spuren hinterlassen. Physisch und sicher auch psychisch. Doch mit welchen Herausforderungen hatten die KollegInnen konkret zu kämpfen?

Hier die 5 größten Herausforderungen jenseits des normalen Büro-Alltags:

1. Co-Worker jeglicher Art (vor allem minderjähriger Natur)

Kollegen kann man sich (in der Regel) leider nicht aussuchen. Was für die Arbeit im Büro gilt, trifft auch auf das Home-Office zu. Eine angespannte Atmosphäre mit launischen PartnerInnen oder zu laut kauenden Ehemännern- und Frauen ist da vorprogrammiert. Denn das Home-Office verfolgt einen 24/7-Ansatz.

Während sich viele Unstimmigkeiten mit den LebenspartnerInnen ausdiskutieren lassen, gestaltet sich das mit dem gemeinen minderjährigen Co-Worker weitaus diffiziler. Diese Spezies kennzeichnet neben der enormen Unordnung auch ein extremer Hang zur Theatralik wie man ihn sonst wohl nur von Germany’s Next Top Model kennt. Treten diese minderjährigen Co-Worker dazu noch geballt auf, potenziert sich das Konfliktpotenzial erheblich. Manch ein Kollege spricht – Gerüchten zufolge –  mittlerweile im Schlaf. Und zwar die Geschichte von Elsa, der Eiskönigin. Manchmal sogar rückwärts.

2. Schluckauf im heimischen Internet

An dieser Stelle zunächst noch mal ein riesiges Dankeschön an unsere IT, die diesen reibungslosen Betrieb im Home-Office überhaupt erst möglich gemacht hat. Ganz großes Kino. Aber auch die beste IT hat leider nur sehr wenig Einfluss auf die heimische Internetverbindung. Wir alle hatten sicherlich diesen EINEN Tag an dem wir mit zuckendem Auge zum drölften Mal unser 15-stelliges Hochsicherheitspasswort inklusive Sonderzeichen eintippen mussten und abermals scheiterten. Kein Wunder, wenn die MitbewohnerInnen (wahlweise PartnerInnen, Kinder, WG-ZeitgenossInnen oder der blaue Wellensittich Lori) mal wieder die Leitung durch Videokonferenzen, Paw Patrol oder die neueste Staffel von Haus des Geldes blockierten…

3. Das Wetter

Wir alle haben es uns gefragt: Muss das Wetter denn gerade jetzt so verdammt gut sein…!?

Liebe Sonne, die du bist im Himmel, führe mich nicht in Versuchung…AMEN!

4. Keiner schickt dir den Mittagstisch

11:30 Uhr. Normalerweise würden wir jetzt die Mittagstische von Taste, Kaffee Quartier, Mezzo Di und Co durchsuchen. „Was essen wir denn heute?“, hört man die Kollegen sonst fragen. Aber was bleibt im Home-Office? Nichts außer dem sehnsüchtigen Blick in den halbverwaisten Kühlschrank. Kein Spicy Beef, keine Mais-Ricotta-Plätzchen auf einem Gorgonzola-Granatapfel-Jus mit gerösteten Mandelsplitterplättchen und grüner Tomatensalsa. Und auch keine „Pasta ala Putanesca mit Pilze und Zwibeln“ wie es beim Italiener um die Ecke seit jeher in der Karte steht. Um 11:45 Uhr wird es also wahlweise die TK-Thunfisch-Pizza oder zwei Spiegeleier mit den restlichen Kartoffeln von vorgestern. Ein Hoch auf die Vielfalt.

5. Für den Koffein-Nachschub ist man selbst zuständig?

Und zu guter Letzt: Müdigkeit macht auch vor dem Home-Office nicht Halt. Blöd nur, wenn in den Zuständigkeiten niemand als Kaffee-Lieferant eingetragen ist und sich auch sonst niemand freiwillig hervor tut. Eine kurze Suche ergibt: Es findet sich kein hinterlegter Prozess. Weder im Intranet, noch in Signavio oder Quentic. Sämtliche Arbeitsanweisungen werden dazu ignoriert. Das Home-Office Qualitätsmanagement hat dringenden Schulungsbedarf.

Sonst droht ab morgen der Mittagsschlaf…